Mittwoch, 25. April 2012

Die Beule und eine wichtige Frage.




SSW 37
Nach all der Aufregung der letzten Woche, hat sich die kleine wieder beruhigt und ist ganz froh doch noch in der Beule zu sitzen. Da es ja jetzt wieder ruhig ist, werden wir wohl die aller letzte Chance nutzen und über das lange WE an die Ostsee fahren. Falls sie sich doch entscheidet früher zu kommen, wird dann bei ihrem Geburtsort Bergen auf Rügen stehen, hat doch auch was oder?

Zu etwas anderem. Die Frage beschäftigt mich schon eine ganze Weile. Seit beginn der Schwangerschaft hat sich mein Blogger treiben doch ziemlich gewandelt, ich bleibe (natürlich) mehr auf Mutti Blogs hängen und staune darüber, wie die ein oder andere mit den Bildern ihrer kleinen umgehen.
Dann kommt in mir natürlich die Frage hoch "Wie machen wir das eigentlich?". Was spricht dafür, was dagegen? Welche Gefahren tun sich da auf?

Man orientiert sich natürlich erstmal an den Blogs die man selber ganz toll findet. Zum Beispielt bei Tatii oder der liebsten Wenke finde ich es ganz schön, das man die lieben kleinen ab und an dann doch mal zu Gesicht bekommt. Dann gibt es aber wieder andere Blogs, da sieht man die kleinen lachen, weinen, Bauklötze umwerfen, in der Nase popeln und das Kackagesicht machen. Muss nicht wirklich sein und langweilt auch ALLE!
Ich habe meinen Blog damals ins Leben gerufen, damit die "zurück gebliebenen" weiterhin sehen was ich mache und das ich nicht alles 100000 mal erzählen muss. Gerne möchte ich das meine Mutti, die nun mal 800km weit weg wohnt, trotzdem ein bisschen beim wachsen zusehen kann....

Leider kann ich die kleine nicht fragen was sie davon hält!

Schwierige Angelegenheit, der Herzmann und ich machen uns auch ziemlich viele Gedanken darüber.
Wie würdet ihr es halten oder wie macht ihr es, mit Bilder von den kleinen?


Kommentare:

  1. Ich finde es gut,dass ihr euch darüber Gedanken macht (Übrigens hast du eine wunderschöne "Beule" ;))
    Ich poste auf meinem Blog auch nicht viele Bilder von meinem Sohn.Er ist zwar auch in meinem Header als Bild mit eingebaut - aber ansonsten gibt es maximal ein bis zwei Bilder im Monat.Das reicht auch,finde ich.
    "Peinliche" oder Nacktbilder gibt es sowieso nicht - versteht sich von selbst ;)
    Aber das muss eben jeder selbst wissen - so wie es bei Tatii gemacht ist,finde ich es übrigens auch gut ;)

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  2. hihi, dein bauchnabel ^^

    ich denke, ich werds wie die beiden oben erwähnten machen. mal n foto, nie was nackiges, aber ganz verstecken auch nich.

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  3. Hach Dino,
    ich fände es so schön kleinigkeiten über deine Dinodame zu erfahren!
    Ich bin für ein definitives GO! :)

    Liebe nach Berlin!

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  4. ich glaube, ich würde mein Kind komplett aus Facebook raushalten, da man dort einfach die Rechte am Bild abtritt - das kann ich gut und gerne mit meinen Bilder machen und für mich selbst entscheiden, aber nicht für mein Kind. Daher - Kind bei Facebook = no go (außer jetzt n Bildchen vom Fuß oder so, aber keins mit Gesicht)

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    1. Na bei FB sind alle meine Posts ja nur für meine Freunde sichtbar und dort bin ich auch nur mit Leuten befreundet die ich "kenne" ... da mach ich mir nich so die Sorgen...

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    2. das ändert nichts daran, dass Facebook die Rechte an den Bildern besitzt und sie ohne dir Bescheid zu geben, für sonstwas verwenden kann. Werbung gegen Kindesmissbrauch zum Beispiel, stell ich mir blöd vor ^^

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    3. Das kann aber auch jemand machen, der das Kind draußen auf dem Spielplatz fotografiert, ohne dass man es mitbekommt (geht und gibts alles) ;)

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    4. Das is mir schon klar ^^ aber auf dem Spielplatz enstehen dann nicht unbedingt solche Bilder, wie man sie privat macht, also zum Beispiel das nackte Kind beim Baden, oder in Unterhose oder ne Nahaufnahme vom Gesicht, was auch immer, ich finde, da ist schon noch ein Unterschied und im Gegensatz zu den Bilder, die heimlich gemacht werden - sollten die irgendwo veröffentlich werden, kann man dagegen gerichtlich vorgehen, bei Facebook nicht. Finde also schon, dass es n gewaltiger Unterschied ist, aber ich finde auch, das soll jeder machen, wie er es für richtig hält, ich finds eben verkehrt ^^

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  5. Hast du hier nicht die möglichkeit, privatere einträge mit einem passwort zu versehen?

    meine sind ja schon n ticken älter und ich bin da relativ entspannt. beide entscheiden selbst, was hochgeladen wird.

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    1. Man kann bei Blogger nur den ganzen Blog mit einem PW schützen. Bei einzelnen Posts ist das nicht möglich (habe aber gehört, das das zb bei Wordpress geht)

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  6. Also ich poste Bilder meiner Tochter auf meinem Blog, ebenso gibts auch immer mal wieder welche bei FB (da natürlich mehr, aber da kann ich auch das Punlikum beschränken ;D).

    Ich sehs halt so: Man kann natürlich agr nichts von seinen Kindern im Internet zeigen - aber dann müsste man meiner Meinung nach auch so konsequent sein und seinem Kind auch draußen an der frischen Luft ne Tüte übern Kopp ziehen - da können nämlich auch Leute das Kind sehen und Bilder vom Kind machen (und diese dann "missbrauchen") ;)

    Ich persönlich finde es übrigens schöner, das "ganze" Baby/Kind auf einem Blog zu betrachten (das ist mMn alles andere als langweilig!), als immer nur zum 214372389. mal den Hinterkopf oder die Füße/Hände...

    Nackideibilder oder ähnliches muss aber nicht sein - Breischnuten oder sowas hingegen finde ich wahnsinnig toll!

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    1. Also den Vergleich finde ich Mistig,du kannst niemals das Internet mit deinem normalen Leben auf der Straße,im Kindergarten oder auf dem Spielplatz vergleichen.

      Aber da treffen zwei Welten aufeinander,ich zum Beispiel will nicht das jemand mein Kind auf der Straße wiedererkennt.Ich möchte mein Kind auch nicht zur Schau stellen nur damit ich und mein Blog nicht langweilig werden. :o

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    2. Also ich stelle mein Kind auch nicht zur Schau, nur damit mein Blog nicht langweilig wird - und ich bezweifle auch ssehr stark, dass wir jemals auf der Straße angesprochen werden wegen ein paar Bilder im Internet ;)

      Letztlich soll es doch jeder so handhaben wie er/sie meint.

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    3. Man kann das Internet schon deshalb nicht mit den Leuten auf der Straße vergleichen, weil die Leute auf der Straße das Kind nur sehen, solange es da ist. Wenn es nicht mehr in ihrem Blickfeld ist, sehen sie es nicht mehr und haben auch nichts in der Hand. Im Internet bleiben die Bilder aber potentiell für immer. Das finde ich schon deshalb problematisch, weil das Kind ein Recht auf Selbstbestimmung hat, das man nicht einfach übergehen sollte.

      Eine Möglichkeit wäre, wie auch andere schon geschrieben haben, ein passwortgeschützter Blog. Ich glaube sogar, dass das als eine Art Babytagebuch für das Kind später ganz interessant sein kann. Öffentlich muss das aber wirklich nicht sein.

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  7. Im ersten Jahr ist das eh relativ wurscht, weil, sein wir mal ehrlich - Babies sehen doch alle mehr oder weniger gleich aus (Wobei sich Naggedei - oder Peinlichbilder natuerlich immer von selbst verbieten).

    Ich blogge auf blogger.de, die leider nicht die Moeglichkeit bieten, Bilder passwortzuschuetzen. Da hatte ich beim Start des Blogs irgendwie nicht drauf geachtet.
    Irgendwann werde ich umziehen, und dann werde ich eine Plattform mit Bilderpasswortschutzoption waehlen. Das bietet naemlich viel mehr Moeglichkeiten, als wenn ich, wie jetzt, doch bei jedem Bild 10x ueberlegen muss ob ich es guten Gewissens veroeffentlichen kann oder nicht. Mein Blog ist naemlich eignetlich auch fuer die entfernten Verwandten, die jetzt aus Ruecksicht darauf, was sich eventuell fuer Irre im Netz rumtreiben, viel weniger Bilder zu sehen bekommen, als sie eigentlich gerne haetten.

    Also Kurzform meine 0,02EUR: Viele Bilder "fuer die Lieben daheim" passwortschuetzen, aber ab und an mal ein Klarbild wird auch nicht schaden.

    Achja, und volle Zustimmung an Kronjuwel: Kind aus Facebook raushalten (ok, ich gehe noch weiter, ich halte mich da auch selber raus ^^ )

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  8. Meiner Meinung nach gehören Kinder nicht in solch eine mediale Umgebung, d.h. keine Fotos bei FB oder eben hier....also ich würde es so handhaben, denn man weiß ja nie...eben auch wegen dieser dämlichen Drohung letztens...man sollte mit Kindern auf Fotos sensibler umgehen als viele das tun

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  9. Ich poste nur Bilder die meine Tochter nicht frontal zeigen.
    Also entweder auf denen sie von hinten oder von der Seite zu sehen ist.
    Ich mag nicht,dass sie komplett zu sehen ist.

    Liebe Grüße von Pia

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  10. Also ich hab auch anfangs auch oft das Gesicht von meinem Kind gezeigt..umso mehr Leser es geworden sind umso mehr Gedanken hab ich mir darüber gemacht. Und jetzt gibt es bei mir keine bzw nur noch selten Bilder wo Zoey's Gesicht zu sehen ist!
    Da fühl ich mich persönlich einfach wohler mit.. :)

    Was das mit Facebook angeht..Da find ich es absolut nicht schlimm ganz normale Bilder vom Kind zu zeigen. So erfährt zb bei mir meine Schwiegermutter viel mehr über Zoey als sie es so tut!
    ABER mein Account ist auch nicht einsehbar für nicht-freunde! (Also soweit man darauf hoffen darf!)
    Nacktbilder oder ähnliches gibt es aber auch bei Facebook nicht, das geht niemanden was an! :)

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    1. ich schließe mich Lu zu 100% an :)
      Habe früher aufm Blog komplett Gesichter gezeigt.
      Umso mehr Leser es wurden, habe ich es nicht mehr gemacht. Zeige sie nur noch von hinten, seite oder ein Teil des Gesichtes.
      Bei Martha bin ich sogar noch ein wenig pingeliger geworden.
      Habe auch die Google Suche schon vor ca nem Jahr für meinen Blog ausgestellt. (Was die Bildersuche angeht)
      Bei Facebook zeig ich ab und an mal ein Bild der beiden, da wir auch Schwestern, meinen Bruder, Cousine und so dort haben und die sich immer freuen und son paar find ich ok.
      Nacki-Bilder gibt es aber auch dort nicht.

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  11. Hm....

    Meines Erachtens ist der wichtigste Punkt an dieser Frage, daß euer Kind ein recht am eigenen Bild hat, auch wenn es noch nicht volljährig ist. Da Du nicht weißt, wie es später dazu stehen wird, würde ich an das Thema sehr konversativ rangehen.

    Von daher KEINE Bilder auf Facebook oder anderen Diensten, bei denen Du irgendwelche Rechte abtrittst, nicht weißt, wie sie in Zukunft mit dem Datenschutz umgehen und vor allem: Bei denen irgendwelche Apps Zugriff auf ALLE Daten bekommen, auch auf die auf "privat" gestellten. (Und das gilt für Apps, die nicht mal Du installiert haben mußt, sondern Deine FB-Freunde!)

    Wir hatten damalss ein Schwangerschafts- und Babyblog, das hinter einer htaccess lag und nur einem ausgesuchten Personenkreis zugänglich war (und ist), das finde ich eigentlich den besten Weg....

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  12. Spannendes Thema...ich bin selbst keine Mutter, lese aber sehr gerne und viele "Mutti-Blogs". Die einen fotografieren ihr Kind auch in allen Lebenslange, die anderen zeigen nur hier mal ein Füßchen und da mal ein Löckchen.

    Ich sehe das so: dein Kind ist irgendwann mal Teenie und dann finden blöde Klassenkameraden oder wer auch immer deinen Blog im Netz und schon hat man die beste Vorlage für Mobbing und Co., wenn man das Kind auf dem Töpfchen (überspitzes Beispiel) sitzen sieht...

    Ich habe meinen Blog auch ins Leben gerufen, damit andere sehen, was ich so mache, ich nicht alles 10x erzählen muss etc. Ich wusste aber gleich: mein Gesicht ist tabu. Die, die mich kennen, wissen wie ich aussehe.

    Das gleiche wird auch für mein Kind zählen, denn das Netz vergisst mir.

    Oma und Opa werden dann einfach mal per E-Mail mit den Kackagesicht-Bilder vollgespamt ;-)

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  13. eine wunderschöne beule hast du da ;-)

    also ich zeige emmi aus den gleichen gründen weshalb du überlegst eure zu zeigen.... torsten´s eltern wohnen weit weg und meinen papa krieg ich auch nur 2-3x im jahr zu gesicht...
    ich nutze das blog sozusagen nicht nur als kreatives tagebuch...
    ausserdem ist mir vor 1 1/2 jahren unsere festplatte kaputt gegangen... ich habe nur 2 bilder aus der schwangerschaft, dabei habe ich mindestens so viele bauchbilder gemacht wie du :..(
    und so sind meine bilder doppelt und dreifach "geschützt"...
    mein schwiegervater ist bei der kripo und findet es auch nicht soooo toll.... aber er duldet es, weil er so ja auch öfter mal emmi sehen kann, wenn er sie eigentlich nicht sehen kann ;-)
    aber das muss wohl echt jeder selbst entscheiden...

    lg sandra

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    1. schließe mich an, meine Familie wohnt knapp 1000 Kilometer weit weg und sie freuen sich jedesmal tierisch wenn ich einen blogpost schreibe... und ich poste ja keine unschönen bilder... falls mich jemals jemand auf der Straße erkennt, mein gott... ich hab alle Bilder auf meinem Server und wenn ich möchte lösche ich den Ordner und und keiner kann in 10 jahren sagen OHHHOOO guck mal was deine Mutter da gepostet hat, den dann sind die Bilder weg und nicht in irgendwelchen webalben gespeichert wo man probleme haben könnte mit dem löschen oder! Abgesehen davon sind es ja eh nur schöne Dinge... Fotos halt weil ich liebend gern Fotografiere, ich kann garnicht anders, das ist was mir am meisten spaß macht...

      aber jeder muss das selber entscheiden, ich schau mir auch gerne Blogs an wo man die Kinder nicht direkt sieht.


      Und übrigens schicke Beule hast du xD groß geworden ist sie!
      LG Jenny

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  14. Ich lese supergerne Blog's von Müttern und finde es, ehrlich gesagt, ziemlich langweilig keine Gesichter der Kinder zu sehen .. Ich freu mich eigentlich sehr wenn man sieht, wie sie sich verändert oder generell :D ..

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  15. Ich würde (trotz meiner Postprivacy Position) sagen: Dinge über die kleine erstmal sparsam verbreiten. Ist meiner Meinung nach immer zumindest "unhöflich" sowas ohne explizite Einwilligung der betroffenen Person zu veröffentlichen.

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  16. Interessant ist auch das statement aus dem vatervlog zu dem thema.
    http://www.youtube.com/watch?v=nwCjAmUeRuQ

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  17. Ich finde ja, dass man das trennen kann. Man kann einen Blog normal weiterbetreiben und auch hier und da mal ein Foto vom Kind posten - denn sicherlich lesen den Blog zwar nicht nur enge Freunde oder Familie, aber trotzdem Leute, die total neugierig auf Schtino sind ;) Ihr könntet den Namen nicht dazuschreiben, sodass die Bilder(die ihr - nach einer Auslese, die ihr selber treffen müsst, wieviel ihr zeigen mögt oder nicht) nicht mit eurer Tochter namentlich verknüpft werden können. Vielleicht eben mit dem Spitznamen Schtino oder, wie es dasnuf.de macht: Kind 1.0, 2.0 und 3.0.

    Eine Freundin hat eine private flickr Galerie (da gibts sicherlich aber auch diverse andere Galerien), bei der man passwortgeschützt Bilder ansehen kann. Das ist genau so gedacht für Omas, Opas und alle in der Ferne, die nicht zusehen können.

    Für Facebook muss man halt schauen, da würde ich dann auch nur "koschere" Bilder reinstellen. GAR KEIN Foto von einem süssen Baby jemals mit der Netzgemeinde teilen - ich finde, das wäre unnötige selbstkasteiung und das haltet ihr bestimmt nicht aus ;)

    Unsere Eltern haben uns mit unseren vollen Windeln auf Polaroids schliesslich auch überall rumgezeigt - oder noch besser: dem neuen Freund oder der neuen Freundin haarklein solche Geschichten erzählt. Von sowas kann sich niemand freimachen. Wenn mans nicht übertreibt, ist doch alles gut :)

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  18. Du könntest ja einen zweiten, passwortgeschützen Blog erstellen, in dem du und dein Mann ausschließlich Erlebnisse der kleinen posten :)? Ich persönlich würde mich total freuen, wenn meine Eltern so eine Art Tagebuch geführt hätten, da man sich als Teenie garnicht dran erinnern kann was damals so passiert ist!

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  19. ich schreib jetzt mal was zu einem ganz anderen thema :-D
    wie witzig, wir sind dieses wochenende auch in bergen, ich kann das krankenhaus empfehlen, eine ganz liebe dame dort bei der geburtsstation ;-) also kann deine kleine schnute siche entscheidet rüganerin zu werden bin ich fast dabei höhö

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    1. hihi wir haben uns jeze für Zinnowitz entschieden und werden im Notfall ins KH nach Wolgast fahren :)
      Liebe Grüße

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    2. ey, das kenn ich aber nicht ;-D

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  20. Ich sehe das wie Religion: zwingt eurem Kind nichts auf (zB keine Taufe als Baby sondern wenn: freiwillig vor der Konfirmation oder allgemein wenn es alt genug ist die Entscheidung selber zu treffen)
    Ihr wisst jetzt noch nicht, wie sich die Persönlichkeit eures Kindes entwickelt, wie es mit 5, 10, 15 oder 20 Jahren drauf sein wird.
    Und was euch ganz normal erscheinen mag, mag für euer Kind später in der Pubertät total peinlich sein, oder sogar dafür sorgen, dass er/sie gemobbt wird.
    Außerdem wisst ihr nicht, wo eure Bilder überall landen werden und wenn ihr später feststellt, dass es besser wäre ein Bild zu entfernen kann es gut sein, dass es irgendwo noch verfügbar ist

    Alles in allem glaube ich die Nachteile überwiegen

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  21. Uff, kein ganz einfaches Thema, vor allem, weil man einfach nicht weiß, was in 10-15 Jahren ist. Sind dann alle "Post Privacy"? Dann wär's ja ziemlich egal, jetzt Fotos zu zeigen. Oder dreht sich die Bewegungsrichtung doch wieder um und die Leute (und das Netz) werden weniger offen?

    Wir haben unseren Blog (damals noch als kleines Tumblr-Blog-Ding) während der (ersten) Schwangerschaft gestartet, um die in Deutschland verstreute Familie auf dem Laufenden zu halten (natürlich gerade auch mit Fotos vom Bauch, etc.). Schnell hat auch der Freundeskreis (und bald dann auch Freunde von Freunden) mitgelesen. Auch nach der Geburt zeigen wir auf unserem Blog viele Fotos und Videos (zum Beispiel im monatlichen Rückblick), natürlich keine peinlichen und keine Nacktfotos. Eigentlich auch nie welche vom weinenden Kind (da machen wir einfach gar keine Fotos ;)), sondern fast nur fröhliche. Eben so, wie wir das auch in ein Fotoalbum kleben würden (was wir übrigens auch noch machen, für die Omas und Opas). Mittlerweile gibt's im Blog auch immer wieder Artikel, die nicht direkt mit unserem Sohn zu tun haben... aber wir bleiben unserer ursprünglichen Idee (Fotos für all unsere Lieben) treu.

    Seit wir für unseren Blog dann noch eine Facebook-Seite haben, ging die Vernetzung im "Eltern-Netz" noch rasanter voran. Bei FB laden wir längst nicht alle Fotos direkt hoch, sondern verlinken zum Blog. Immer mal wieder landen aber auch dort Fotos, gerade wenn man sie direkt vom Handy hochlädt. (Natürlich ist der Upload in soziale Netze wirklich noch mal ein gesondertes Thema wegen der potenziellen Möglichkeit, dass die die Fotos für Werbung, etc. nutzen. Bin mir aber gar nicht sicher, wie das zur Zeit bei FB aussieht. Als FB das vor einiger Zeit einführen wollte (Fotos für Werbung, etc. nutzen zu können) gab es einen Aufschrei und die sind erstmal wieder zurückgerudert. Aber wie das zur Zeit aussieht...?)

    Was ist aber das "Fazit"? Wir haben in den letzten Monaten viele Menschen (online) kennen gelernt, mit denen wir uns rege austauschen... und die wir nie kennen gelernt hätten, wenn wir unseren Blog nicht führen würden, wie wir ihn führen. Auch tolle Real-Life-Treffen sind dadurch schon entstanden. Dabei hat tatsächlich auch noch nie jemand kritisiert, wie wir das mit den Fotos unseres Sohns (und bald unseres zweiten Sohns) handhaben. Für uns ist das also alles super.

    Und fürs Kind? Man kann natürlich nicht mit Sicherheit sagen, was das Kind dazu mit 10, 12, 14, 16, 18 sagen wird... aber wenn ich mich in meine Kindheit zurückversetze, wäre ich froh und stolz: a) so viele tolle Fotos und Videos von mir zu haben (ohne das Zurschaustellen würden wir nämlich jetzt gar nicht so viele Fotos und vor allem schön geschnittene Videos machen, das spornt schon an; es würde also später weniger anzugucken geben), b) würde ich sehen, wie viel Liebe und Energie meine Eltern schon von klein auf "in mich" gesteckt haben (ganz ehrlich, ich habe nichts annähernd so aussagekräftiges aus meiner jüngsten Kindheit).

    Im Endeffekt bleibt es jedem selbst überlassen.

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  22. So kann mans auch machen:
    http://vimeo.com/40448182
    http://vimeo.com/40613192

    :)

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  23. Verdammt schwere Frage. Ich habe ja das Glück, dass ich auf WordPress blogge, da kann man einzelne Posts mit einem Passwort schützen, ohne dass man gleich den ganzen Blog absperren muß. Bei Blidern von meiner letzten Sommer geborenen Nichte habe ich das auch zweimal getan. Ist eigentlich eine gute Variante, wenn man ein paar Leuten (Verwandten, engen Freunden, Stammlesern) Bilder zeigen will, aber eben nicht jedem, der vorbeiguckt.

    Beim BabyChief sind wir uns momentan allerdings einig, dass wir GAR KEINE Fotos ins Internet stellen - bzw nur dort, wo man wirklich explizit mit der Family teilen kann. Z.B. Picasa Webalbum, das man dann nur durch eMail-Link teilt, oder so. Auch facebook wird wohl außen vor bleiben - man weiß halt wirklich nicht, wo die Bilder dort landen, selbst bei strengsten Privacy Settings. Wir können den kleinen Kerl nämlich noch nicht um Erlaubnis fragen und wollen auch vermeiden, dass man irgendwann seinen Namen mit Babyfotos im Inet findet. Ich selbst erinnere mich nämlich, wie sehr es mich als 10 Jährige (!) aufgeregt hat, als meine Mom einmal ein Papierfoto von mir als 3- jährigem Nackedei nur in der Verwandtschaft(!) rumgezeigt hat. Soviel zu "früher hat man das doch auch gemacht, nur eben mit Polaroids"...
    Vor Pädophilen hab ich allerdings weniger Angst - die treiben sich woanders rum, ich glaube nicht, dass denen "normale" Babyphotos was "bringen". Und Nacktfotos wären eh tabu.

    Muß aber natürlich jeder selbst wissen, wie er das macht.

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  24. guten tach frau großbeule - sieht toll aus im übrigen. als zweifache mutter war ich vorher eher bei FB aktiv und habe nur für freunde bilder miener kinder gepostet. die settings sind aber leider so, daß die bilder dann doch irgendwo im netz rumgurken. ich habe die bilder noch drin, aber die aktuellen bilder sind sehr ausgewählt und selektiert und werden eigentlich immer allgemeiner und kinderloser gehalten. beim blog habe ich jetzt erstmalig 2 bilder meiner familie hochgestellt und ja, ich überlege immer, wie das weitergehen soll. du wirst von mir niemals bilder miener kinder vollständig sehen bzw. am strand, ohne kleidung etc. das gehört m.E. nicht in das netz und geht niemanden was an. generell finde ich so angedeutete kinderbilder sogar ästhetischer und spannender, aber da sind die meinungen auch verschieden. das recht am bild liegt ja immer wieder bei dir, aber du kansnt letztendlich nicht kontrollieren, was mit den bildern passiert, wenn sie oben stehen. ich denke, jeder, der anfängt zu bloggen oder z.b. bei fb ist, muss sich von beginn an darüber klar sein.
    ich persönlich bin auch immer wieder erstaunt, was für private details der ein oder andere preisgibt. vielleicht ist dann der blog so etwas wie ein virtuelles tagebuch, aber davon bin ich kein fan. gelegentliche infos, wie es dem ein oder anderenz zwerg geht, finde ich interessant, aber mich persönlcih interessiert nicht jeder windelschi** und jedes geschrei. aber ich sehe im blog z.B. die möglichkeit, sich ratschläge einzuholen. über fotos etc. sollte wie gesagt gut nachgedacht werden, insbesondere, wenn dsa kind älter ist, hat es letztendlich auch keinen bock, sich im netz wiederzufinden - denn das kann schneller passieren, als einem lieb ist. just my 2 cents ;o) ich wünsche euch ein tolles gemeinsames wochenende an der ostsee - ostsee geht immer! paßt auf euch auf! frau m. mit vielen grüssen.

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  25. Zwei Gedanken:
    1) Eine Sache wäre eine spätere Depublizierung. Während sich alle über aktuelle Bilder, Nachrichten etc. freuen, interessiert sich wohl kaum einer für die Dinge von vor zwei Monaten. Einfach löschen / privat sichern etc. Sollte auch automatisch gehen und damit wird das ganze deutlich weniger creepy.
    2) Die Frage ist auch, wann man mit dem übers Kind bloggen aufhört. Ich stell mir jetzt gerade eine alte Mutter vor, die immer noch über ihren mittlerweile 30jährigen Sohn bloggt, der irgendwo in einer Sparkasse arbeitet. Man sollte sich als Eltern auch überlegen, wann Schluss ist - und das sollte spätestens mit der Einschulung sein. Wenn nicht schon deutlich früher.

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